Auftauchen

Die reale Welt fordert, ständig will jemand etwas, nie hat man Ruhe.

Es ist so schön behaglich in der fiktionalen Welt, wenn ich nur die richtige Fiktion gefunden habe. Ein Buch, dass ich nicht mehr aus der Hand legen kann, mit dem ich die Nacht durchwache, halb lesend, halb träumend.

Irgendwann bin ich weit, weit weg. Das Ufer der Realität nicht mehr sichtbar, versunken im Ozean der Träume, endlich loslassen und treiben lassen…

Pflicht, Sorge, Leistung, Produktivität – ziehen mich zurück.
Liebe zieht nicht. Liebe wogt, macht kleine Wellen. Liebe lässt mich freiwillig wieder auftauchen.
Aber das Ziehen und Zerren verändert den Wellengang.

Was denkst du? Lass' mir eine Antwort da! :)

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